(Not) Lost at 22
Vor etwas mehr als einer Woche wurde der zum 22. Mal in der Geschichte der Menschheit mein Geburtstag gefeiert. Zum 22. Mal! Irgendwie komisch. Das klingt schon sehr erwachsen. Dass ich das noch lange nicht bin, muss ich hier wohl nicht breit treten und keine Sorge, dies wird jetzt kein beschissen langweiliger, beliebig austauschbarer, bemüht wehmütiger Bericht über das Erwachsen werden und seine damit verbundenen Zweifel an einem Selbst. Wer das haben will, soll sich lieber „Wunderbare Jahre“ anschauen. Aber komisch ist es trotzdem. 22. Alt, irgendwie und trotzdem nicht. Egal. Schluss jetzt damit.
Derzeit habe ich viel Gedanken in meinem Kopf. Wie mein werter DJ-Ziehvater beim letzten gemeinsamen Auflegen im F&M so treffend bemerkte: „Gib mir 200 Seiten weißes Papier, einen Kugelschreiber und unendlich viel Zeit, dann weißt du was mir durch den Kopf geht…“ Viele davon sind auch noch sehr, sehr unsortiert und somit auch noch nicht zum niederschreiben geeignet. Vielleicht schaffe ich das ja irgendwann.
Was habe ich sonst so seit meinem letzten Eintrag? Hm, ja Geburtstag gefeiert. Eh klar. Einen Tag nach diesem, war ich in der Arena. Mini Festival mit 6 Bands aus der Hardcore Szene und dem Umfeld. Headliner waren die Urgesteine Turmoil und Most Precious Blood. Aber irgendwie war die Stimmung den ganzen Abend über sehr komisch. Alle Bands haben sich sehr bemüht, aber da ging einfach nix. Vielleicht lag es daran, dass es Sonntag war und noch Katerstimmung vom vorangegangenen Wochenende herrschte. Es wollte einfach den ganzen Abend über kein wirklicher Moshpit entstehen. Sehr schade, denn die Bands hätten sich wirklich mehr verdient. Aber hab dafür noch Geschenk von meinem Lieblingsmensch bekommen und mich selber mit Merch eingedeckt. Gut das. Aja, Marktlücke entdeckt: Eis-Kebap für den Sommer.
Zwei Tage später, dann das letzte Heimfest fürs Wintersemester. Auch wenig los. Haben den alle Prüfungsstress? Schlimm, das. Ich hab dann zwar probiert für alle nicht Anwesenden mitzutrinken, aber bin dann (wiedermal) zu dem Schluss gekommen: Betrunken auflegen ist nicht der Weisheit letzter Schluss.
Am nächsten Tag Rokkitähti Konzert im Chelsea. Wow, anscheinend hatten alle am Mittwoch Prüfung und feierten dies eben auf besagtem Konzert. Über die Liveperformance dieser Band muss ich wohl nichts mehr sagen. Wer sich davon noch nicht überzeugt hat, ist eh selber schuld. Aber es gibt ja jetzt die Möglichkeit sich die „4 falschen Finn“ jetzt mit nach Hause zu nehmen. Zwar nur in Form einer 6-Track-EP, aber hey, besser als nicht, oder? Wer noch eine Platte haben will sollte sich beeilen. Denn die Erstauflage ist strengstens limitiert auf 1000 Stück. Also schnell, schnell eineN der Rokkis bescheid geben! www.rokki.at wäre da eine gute Anlaufstelle…
Hab übrigens heute beim Aufräumen meines Zimmers was Lustiges gefunden. Wenn ich Zeit finde (…), werde ich es demnächst hier reinstellen. Bis dahin: Roderick Strong for ROH Champion? I still believe!

5 Comments:
so, ich bin jetzt auch wieder da, erwacht von den toten, naja, fast!
ich mag geburtstage sehr, ich hab mich auch ur gefreut einfach nur weil du geburtstag hattest, und das war am arminiaball, und das werd ich mir merken! :)
22 mag sich zwar viel anhören, aber du bist noch kein alter hase! ;-)
der alte hase hat versprochen mit mir zu tanzen! und dann war er weg!!
tja, so sind sie die Hasen. auf und davon!
wo war der hase eigentlich gestern?
keine zeit gehabt?
Der HaSe war gestern im Bergwerk in Neusiedl um das Merch und die Photos für Rokkitähti zu machen. Wäre allerdings sehr gern im Pub gewesen.
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